Kleidung + Schlafsack

Das Thema Kleidung ist für eine Islandreise nicht zu unterschätzen. Innerhalb kürzester Zeit kann das Wetter umschlagen - und das zu jeder Jahreszeit.

 

Für Island sollte man vorsichtshalber Regenkleidung, am besten atmungsaktive Gore, etc. mitnehmen. Selbst im Sommer kann es im Hochland empfindlich kalt werden oder schneien.

Leichte Softshell- und Hardshelljacken helfen gegen den fast immer vorhandenen Wind.

Eine Mütze und Handschuhe für den Sommer ? Ja !

 

Festes Schuhwerk (Schnürschuhe oder Stiefel mit profilierter Sohle) gehört natürlich auch dazu.

 

Das wichtigste „Kleidungsstück": Der Schlafsack!

Der Mensch ist die beste Heizung - wenn man ihn denn lässt! Damit die Heizwirkung isoliert werden kann, benötigen wir einen guten Schlafsack.

Dieses bezieht sich nicht auf sommerliche Temperaturen - sondern auf Frühjahr, Herbst und Winter.

 

Gute Daunenschlafsäcke (auch hier gibt es sehr grosse Unterschiede) sind im trockenen Zustand kaum zu schlagen: Geringes Gewicht, hervorragende Isolierung, kuschelig warm - und relativ teuer (jedenfalls wenn wir einen Komfort-Temperaturbereich von -10° Celsius anpeilen).

Im feuchten oder gar nassen Zustand verschlechtert sich die Isolationswirkung von Daunenschlafsäcken sehr stark.

 

Da wir ja nicht auf das Gewicht achten müssen, ist ein guter Kunstfaserschlafsack die erste Wahl!

Höheres Gewicht, grosses Packmass - für uns egal!

Ein Kunstfaserschlafsack isoliert und wärmt auch noch im feuchten Zustand.

 

Die Einteilung der Schlafsäcke erfolgt in Temperaturbereiche (Komforttemperatur / Normaltemperatur und Extremtemperatur).

Wenn ein Schlafsack eine attestierte Extremtemperatur von z.B. -20° Celsius ausweist, dann möchte kein Mensch bei dieser Temperatur darin schlafen müssen! Reine Theorie!

 

Daher sollte man sich die kälteste zu erwartende Temperatur heraussuchen und danach den Komfortbereich des Schlafsackes wählen. Ist der Schlafsack zu warm, lässt man ihn einfach offen.

 

Mein „Island-Schlafsack“ (Nordisk Gormsson XP, um Euro 230,-) hat z.B. die Temperaturbereiche -13°C. / -21°C. / -44° Celsius. Niemals möchte ich damit bei -44° Celsius übernachten!

Bei -25° Celsius war es schon recht frisch im Schlafsack. Da hilft dann nur Funktionsunterwäsche.

 

Selbst wenn der Wagen mit einer Standheizung ausgerüstet ist, sollte ein guter Schlafsack zur Sicherheit an Bord sein.

 

Tipp:

Sehr viel Wärme wird in der Nacht über den Kopf abgeführt. Eine Fleece-Sturmhaube für Euro 15,- bis 25,- wirkt Wunder. Egal wie man sich in der Nacht herumwälzt, der Kopf bleibt warm!

 

Tipp gegen kalte Füsse:

Es gibt sehr leichte und bequeme Daunensocken von "Nordisk". Damit in den Schlafsack - und gut! Nichts ist schlimmer als kalte Füsse in der Nacht.

Aktuelles

ISLAND - Januar 2017

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M/S Norröna, Smyril Line Fähre

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Tolles Zeitraffervideo, unbedingt in HD ansehen !!

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*** LESETIPP ***

"Aus dem Tagebuch eines Hüttenwartes"

Kerstin Langenberger (Homepage) hat hier ihre Tagebuchaufzeichnungen zu einem mitreissenden und absolut lesenswerten Bericht (zum Lachen und Nachdenken) zusammengefasst.

Für euch, dank Kerstin, zum freien downloaden.

Viel Spass bei der Lektüre !!

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