TOYOTA Land Cruiser HZJ78

TOYOTA HZJ78 - mein neues Fahrzeug für Reise und Abenteuer.

Mit dem Kauf eines TOYOTA HZJ78 habe ich mich schon länger beschäftigt.

Im August 2016 habe ich mir diesen Traum erfüllt. Der TOYOTA HZJ78, auch "Buschtaxi" genannt, ist noch ein Vertreter der echten Geländewagen.

Er gehört zu der J7 Heavy Duty - Baureihe und ist nicht auf Elektronik angewiesen.

 

Der Wagen verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb, Geländeuntersetzung, zwei 100% Differentialsperren, manuelle Freilaufnaben, erhöhte Luftansaugung (Schnorchel), einen Leiterrahmen und Starrachsen mit Blattfedern hinten.

Der Motor ist auf Langlebigkeit ausgelegt: 4.2 Ltr. 6-Zylinder Diesel ohne Turbo mit 131 PS.

Für eine hohe Reichweite sind ab Werk zwei Dieseltanks mit jeweils 90 Liter Fassungsvermögen eingebaut.

Der Verbrauch liegt (auf der Strasse) bei ca. 12,5 bis 13 Liter Diesel/100 km. Der Wagen hat Euro 5.

Eine manuelle Klimaanlage sorgt für etwas Komfort und einen stets trockenen Innenraum.

 

Für die Sicherheit sorgen Scheibenbremsen rundum, ABS und zwei Airbags.

 

Bei den regulären TOYOTA-Händlern gibt es das Fahrzeug schon seit vielen Jahren nicht mehr zu kaufen. Ich habe meinen HZJ78 von extrem Fahrzeuge GmbH.

 

Hier wurden an dem Neuwagen auch nachstehende Änderungen vorgenommen:

  • umfangreiche Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz
  • Einbau einer Webasto Motorstandheizung
  • Einbau eines IBS "Dual Battery System" mit 2. Batterie
  • Einbau eines WAECO Wechselrichters für 230V-Versorgung (350/600W)
  • Einbau einer Stereoanlage mit Telefon-Freisprecheinrichtung
  • Verlegung der Achs- und Getriebeentlüftung zur Spritzwand im Motorraum (wichtig für Wasserdurchfahrten / zum Furten)
  • Montage eines Unterfahrschutzes im Frontbereich aus 6mm Aluminium
  • Montage von TOYOTA Stahlfelgen mit 235/85R16 General Grabber AT2-Bereifung

 

Nachstehend die ersten Fotos von dem Fahrzeug:

Als Basis für künftige Innenausbauten erhält der Ladeboden des HZJ78 eine 12mm-Isolierung und eine passgenaue Siebdruck-Bodenplatte.

Darauf wird auf der rechten Seite eine feste Koje von ca. 200 x 70 cm mit integriertem Stauraum montiert. Hier vertraue ich auf die Tischlerei Ligneo.

 

 

Die erste längere Tour wird mich im Januar/Februar 2017 nach Island führen.

 

Für Winterreisen, speziell für sehr tiefe Minusgrade in Nordskandinavien, wird ein Defa SafeStart Motorvorwärmelement und ein im Innenraum befindlicher Keramikheizer (440 bis 1.500 Watt Leistung) installiert. Das Wärmeelement (entspricht funktional etwa einem Tauchsieder) wird im Motorblock montiert und hat direkten Kontakt zum Kühlwasser.

Dieses in Skandinavien weit verbreitete System setzt eine externe Stromversorgung voraus. Es ist daher nur als Ergänzung der vorhandenen Motorstandheizung (dieselbetrieben) zu sehen.

 

Der Ausbau geht voran:

Auf nachstehenden Fotos erkennt man die isolierte Bodenplatte sowie die darauf montierte Koje mit den Abmessungen 2,00x0,70m.

Unter der Koje befindet sich Stauraum. Den Zugang hierzu ermöglichen eine kleine Heckklappe sowie 2 grosse nach oben öffnende Klappen.

 

Der grosse Vorteil dieses unscheinbaren Ausbaues ist, neben dem höchstmöglichen Wetterschutz, die Unauffälligkeit. Parkende Fahrzeuge mit Dachzelten, Hub- oder Hochdächern werden schnell als "Camper" identifiziert.

Die Koje und die bisherige Ausstattung hat sich auf meiner ersten Islandtour mit diesem Fahrzeug bewährt. Allerdings fehlte mir noch Stauraum. Daher wurde jetzt ein kleiner Schrank (wie auch die Koje aus 18mm Birke Multiplex gefertigt) eingebaut. Dadurch ist der "Minimal-Ausbau" des Land Cruisers jetzt vervollständigt.

August 2017:

Das hintere linke Schiebefenster wurde durch eine pulverbeschichtete Aluminiumplatte mit einem Seitz Ausstellfenster ersetzt. Das Fenster ist isolierverglast, verdunkelbar (Rollo) und - sehr nützlich - verfügt auch über ein Insektenschutzrollo.

Hierdurch kann jetzt auch bei Regen grosszügig gelüftet werden. Für Langfinger: Unter dem Fenster ist der Schlafplatz für meinen Hund ...

Oktober 2017:

Für die Wintertour nach Schweden (Januar 2018) habe ich eine Diesel-Therm Kraftstoffvorwärmung montieren lassen.

 

Das Problem: Diesel- und Biokraftstoffe versulzen bei Minustemperaturen. Im Kraftstoff bilden sich Paraffinkristalle und er wird geleeartig und flockig. Die Flocken schwimmen im Kraftstoff zum Filter und verkleben dort die mikroporöse Filteroberfläche. Bereits nach kurzer Zeit fliesst kein Kraftstoff mehr durch den Filter zum Einspritzsystem. Die Folge: Der Motor verliert Leistung und bleibt stehen.

 

Die Lösung: Der Diesel-Therm Kraftstoffvorwärmer ist die effektive und dauerhafte Lösung zur Vermeidung von Kälteproblemen mit Diesel und Biokraftstoffen.

Diesel-Therm verhindert durch Erwärmen des Kraftstoffes mittels eines kleinen Heizsystems, das vor dem Filtereingang montiert wird, auch bei extrem niedrigen Temperaturen das Verkleben der Filterporen. Die energiereichen Paraffinkristalle werden durch die Wärme in sekundenschnelle aufgelöst und der Kraftstoff passiert den Filter.

 

Quelle: http://www.diesel-therm.de/diesel-therm.htm

Aktuelles

ISLAND - Januar 2017

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M/S Norröna, Smyril Line Fähre

die aktuelle Position: hier

 

Tolles Zeitraffervideo, unbedingt in HD ansehen !!

weitere Videos: hier

 

*** LESETIPP ***

"Aus dem Tagebuch eines Hüttenwartes"

Kerstin Langenberger (Homepage) hat hier ihre Tagebuchaufzeichnungen zu einem mitreissenden und absolut lesenswerten Bericht (zum Lachen und Nachdenken) zusammengefasst.

Für euch, dank Kerstin, zum freien downloaden.

Viel Spass bei der Lektüre !!

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